iRobot Roomba 581 Staubsaug-Roboter

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iRobot ROOMBA in häuslicher Mission! Mehr Zeit, mehr Sauberkeit – ein Versprechen, das der iRobot ROOMBA einlöst. iRobot ROOMBA ist ein äußerst wendiger Roboter-Staubsauger in Form einer Scheibe, der rund um die Uhr selbstständig Ihre Wohnung saugt – auch in Ihrer Abwesenheit.Überarbeitete ROOMBA 500-SerieNach dem großen Erfolg der iRobot Staubsauger der 500er-Serie wurde das ursprüngliche Modell 580 aufgrund von Praxistests und Erfahrungswerten nochmals deutlich verbessert und in den Bereichen Navigation, Abdeckung der gereinigten Fläche, Reinigung in Ecken und Kanten, Bürsten und Filter überarbeitet.
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Kategorie: Staub-Roboter

Feedback

  1. Brandmair Kilian meint:

    IRobot Roomba 581 Staubsaug-Roboter.

    Seit ca. 5 Wochen habe ich diese elektronische Hilfe im Haus und meine ersten Erfahrungen damit gemacht. Also die Verpackung ist gut, das Teil kommt unbeschadet an. Auspacken an die Ladestation anstecken und die Gebrauchsanweisung durchblättern bzw. lesen. Die Gebrauchsanweisung ist recht oberflächlich gehalten, Details bezüglich der Funktionen und des Verhalten sind so gut wie nicht enthalten. Wenn der Roomba so wie die Beschreibung wäre, sollte man ihn sofort wegwerfen, aber das ist EBEN NICHT SO.

    Also diese kleine Scheibe ist erstaunlich selbständig, kommt auch unter einem Gewirr von Tisch und Stuhlbeinen zurecht, umfährt jeden Fuß in einer Kreisbahn und bürstet ihn ab. Durch die Annäherungssensoren berührt er schwere Gegenstände nur mit einem leichten Tatsch. Die Geometrie des Raumes ist dabei mehr oder weniger unbedeutend. Er nimmt Staub Brösel und Katzenhaare sehr gut auf, die Entleerung ist recht einfach, allerdings kann man bei falscher Bedienung, gleich wieder alles im Raum verteilen, im Prinzip wie ein Beutelloser Staubsauger.

    Was steht nicht in der Bedienungsanleitung.

    Gegenstände die zu leicht sind und somit den Berührungssensor nicht auslosen,

    schiebt er kreuz und quer durch die Wohnung (Spielzeug, CD Hüllen, Schachteln).

    Die Leuchttürme (Lighthouses) haben neben ihrer Funktion als Virtual Wall und

    als Orientierungspunkt auch noch eine Abschirmungsfläche um sich herum, damit

    der IRobot sie nicht ebenfalls in der Wohnung herum schiebt, um Umkreis von

    ca. 40cm wird nicht gesaugt, diese Positionen sollten also schon sauber sein.

    Die Basis Station hat bezüglich des Saugens einen gleichen Abschirmradius.

    Das Zusammenspiel der Leuchttürme muss man ausprobieren, es werden keinerlei

    Vorschläge gemacht, auch gibt es keine Hinweise was man nicht machen darf.

    Steht ein Leuchtturm zu nahe an der Basisstation, kann es sein das er nicht

    mehr andockt.

    Der IRobot überfährt eine Türsschwelle nach unten (ca.1,5 cm) ohne Probleme,

    kann diese scharfe Kannte aber nicht mehr überwinden ( z.B. aus meinem Bade-

    zimmer kommt er nicht mehr heraus) Eine Treppe erkennt er und stoppt bzw.

    wendet vorher.

    Er macht sich über Katzenfutter her wenn die Schale zu flach ist.

    Erfahrungen bei mir:

    Boden gefliest, drei Hochflor Teppiche im Raum verteil, 60 m2, drei Raum-Teile, Vorhänge die auf dem Boden aufliegen. Zig Stuhl- Tisch und Poltermöbel- Beine , haariger Haustieger.

    Also wenn er unterwegs war schaut die Wohnung gepflegt und gesaugt aus, mit der Katze und ihren Haaren kommt er sehr gut zurecht, ebenso die Katze, der geht nicht mal weg wenn er ihn anfährt. Die Hochflor Teppiche sehen durch gebürstet und sauber aus. Kanten und Ecken sind gut abgekehrt. Wir starten ihn manuell, stellen die Stühle so weit aus einander das er durchkommt, Kabel am Boden haben wir entfernt. Damit erreichen er ein 90-95 Prozent Ergebnis, mit einem 2-3 prozentigen Zeitaufwand (Entleeren und Bürsten reinigen einmal die Woche). Um einen wirklichen Putzeinsatz alle 4 Wochen, bei dem man dann auch die eine oder andere Stelle feucht nachwischt, wird einem durch den kleinen Helfer nicht erspart bleiben, aber für den Alltag ist es eine angenehme und zeitsparende Hilfe die man nicht mehr vermissen möchte.

    Im ersten Stock wird er in einem Zimmer ausgesetzt und gestartet, nach ca. einer Stunde ist der Raum sauber und man kann ihn wieder einfangen. Beim Treppensteigen muss man ihm allerdings helfen.

    Rechnet man die Zeit, die man selbst nun nicht mehr Staubsaugt gegenüber den Kosten für eine Putzhilfe auf, die diesen Zeitaufwand leisten würde, so denke ich das der ROI (Return of Investment) für den IRobot im laufe eines Jahres erreicht wird.

    Insgesamt ist die Mechanik, die Zugänglichkeit zum Reinigen, entfernen der Haare die sich um Lager gewickelt haben, die Abstimmung mit den Leuchttürmen sowie des Beweguns-Algorithmus und dem damit erreichten Reinigungsgrades ausgereift und einsetzbar.

    Damit es noch mal klar gesagt wird, das ist kein Spielzeug sondern eine echte Hilfe.

    Fazit, ich für mich bereue nicht das ich ihn gekauft habe, auch wenn er nicht billig ist, nach den gemachten Erfahrungen würde ich ihn wieder beschaffen und kann ihn für Menschen mit Haustieren (Katzen, Hunde, Vögel) die keinen manischen Putzzwang haben nur empfehlen.

    Bewertung: 5 von 5

    7. März 2010, 00:58 Uhr

  2. blume meint:

    iRobot Roomba macht bei uns seit einem Monat Jagd auf Brösel und Staub aller Art.

    Dabei ist er so rührend pflichtbewusst und unermüdlich, dass wir ihn liebevoll “Wall-E” genannt haben.

    Vorweg gesagt, wir sind sehr zufrieden mit dem kleinen Roboter.

    Über Wall-Es features wurde schon in anderen Reviews und Tests ausführlich berichtet, die wir alle positiv bestätigen können, daher möchte ich mich hier auf optimierende Empfehlungen beschränken, mit der Absicht, dass sie Neukäufern den Einstieg erleichtern.

    1. Wall-E braucht etwa 9cm Bodenfreiheit. Möbel die niedriger sind werden als “Wand” erkannt und ausgespart.

    Idee:

    Wir schraubten dezente IKEA Stahl-Regalbeine (ca. 12cm / 4er Set ca. 14€) unter alle zu niedrigen Kästen/Regale und verschafften so Wall-E Zugang unter das Möbel. Klappte ausgezeichnet und sieht gar nicht mal schlecht aus.

    2. Boden frei machen. Je mehr am Boden herumliegt/herumsteht und höher als etwa 4cm ist wird von Wall-E entweder als Hinderniss umschifft (was zusätzliche Akkuleistung kostet) oder versucht drüberzuklettern (kostet wieder unnötige Akkuleistung, bzw. Wall-E leicht aufliegen lässt, das heisst Sie müssen ihn aus seiner Not “retten”).

    Auch ein “Tisch und Stühle”- Ensemble stellt sich für Wall-E schnell als Irrgarten oder “Beine-Wald” dar, worin er unnötige Zeit verbringen kann. Also alle Stühle hochstellen!

    2.a. Kabel. Typischerweise befinden sich unter Möbeln gelegentlich auch tückische Kabeldschungel, in denen Wall-E verloren gehen kann (Zeit & Strom!), und sich -mit lauten zornigen Geräuschen- befreien versucht.

    Tipp: Freiliegende Kabel in Kabelschläuche zusammenpacken (gibts ebenfalls günstig bei IKEA) und/oder hochstecken und/oder auf der Rückseite des Möbels anbringen.

    3. Katzen/Hunde wegsperren. Listige Haustiere erkennen schnell, dass der “rollende Kanaldeckel” irgendwie auf sie reagiert und setzen sich gerne demonstrativ davor (Hinderniss!) oder auf das Gerät (Akkuleistung!). Es soll auch Katzen geben, die sich absichtlich vor das Gerät legen, um von Wall-E als vermeintlich “hochfloriger” Teppich durchgebürstet zu werden. Naja, dieser Missbrauch muss nicht sein :-)

    4. Wall-E arbeiten lassen. Sieht man dem kleinen Racker bei der Arbeit zu, ist man öfters versucht ihm Tipps zu geben wo noch Krümel oder Staubwolken wären. Das kann mitunter auch nervenzerrend werden, da Wall-E stur und blind sein “Ding” durchzieht. Doch -so steht es auch in der Anleitung- hat er seine eigene Reinigungs-Logik, die sehr effizient ist und wenig mit der natürlichen menschlichen Logik gemein hat.

    Unser Tipp: Wall-E in einen Raum sperren und einfach in Ruhe alleine arbeiten lassen.

    5. Stichwort: Einsperren. Wie sich gezeigt hat sperrt sich Wall-E auch mal gerne selber in einen Raum ein. Das passiert wenn er beim Reinigen hinter die geöffnete Raumtür gerät, diese dann entlang fährt und dabeit die Tür selbst schliesst, dann ist er eingesperrt. Insofern bringen auch die Leuchtschranken bei solchen Räumen wenig.

    Unser Tipp:

    Wall-E einfach in den Raum setzen und Türe schliessen, dann kann er sich austoben bis er fertig ist.

    6. Wartung: Immer wieder erstaunlich ist, wieviel Staub/Schmutz Wall-E in der Wohnung sammelt. Gut zu sehen in seinem Schmutzbehälter, aber auch herumgewickelt um seine Bürsten. Besonders gemein sind dabei die Überbleibsel langhaariger Mitbewohner, deren Haare sich um Wall-Es Drehbürsten schnüren.

    Tipp: Umbedingt nach jeder Wohnungsputzaktion alle beweglichen Teile komplett säubern, sonst beeinträchtigt das wiederum Wall-Es Akkuleistung, bzw. Reinigungskraft. Die Wartungsarbeit ist aber schnell erledigt und deppeneinfach. Die kleine schwarz/weiße Rolle -unter der sich eine Kamera- befindet nicht vergessen. Da versteckt sich auch gerne Schmutz der Wall-Es Distanzsmessung blind macht.

    Sofern man Wall-E mit den obigen Punkten entgegenkommt und sich nicht der Illusion hingibt, er wäre in der Lage einen Menschen komplett zu ersetzen, ist dieser Roboter wirklich eine recht nützliche Unterstützung. Ist die Wohnung erst einmal für Roomba optimiert, führt der Roboter (alleine) die Reinigung schnell und effizient durch. Dann macht Roomba wirklich Spaß.

    Ich hoffe diese kleine Liste hilft anderen Wall-E Anwärtern und Besitzern, um mehr Spaß mit dem kleinen fleißigen Putzteufel zu haben. ;-)

    Bewertung: 5 von 5

    7. März 2010, 00:58 Uhr

  3. Sura meint:

    Ich bin ein absoluter Hausarbeitshasser… ich habe mich über den Roomba im Vorfeld ein halbes Jahr lang informiert. Nun kurz vor Weihnachten war es endlich soweit und ich konnte ihn in den Händen halten. (Nicht sehr lang und er fiel mir erstmal aus denselbigen – sehr robust das Tierchen! Erhöht seine Lebenserwartung bei mir ungemein…)

    Der Roomba überrascht mit einer hohen Saugleistung er kann selbst mit gefülltem Behälter viele Räume hintereinander säubern (ausprobiert an 2 kompletten Großwohnungen). Nach einer Weile fängt er jedoch dann schon an kleine Staubbälle zu werfen – spätestens dann sollte man ihn dann doch mal leeren.

    In meiner eigenen Wohnung hat er sich so unter einer Wendeltreppe verkeilt das die kleine, knopfartige Infrarotabdeckung ziemlich verkratzt ist. Dem Sensor hat es dabei nichts getan – aber DIE ERSTEN KRATZER!!! Ich weiß es ist ein Staubsauger… aber menno!!!!

    Mein Staubsauger spricht japanisch… ich versteh kein Wort aber ist das mal genial wenn der einen in russisch oder japanisch vollschimpft?!?!?! Für die wenigeren Verrückten man kann natürlich auch deutsch, englisch und was weiß ich noch einstellen.

    Ist schon eine wahre Freude wenn er durch die Wohnung düst und die komischsten Muster dabei entwickelt. Er geht eigentlich recht zart mit den Möbeln um, wenn er aber etwas bewegliches entdeckt hat nimmt er es mit. (Mein Roomba spielt am liebsten mit meinem Gymnastikball…)

    Trotz aller Freude muss ich jedoch zugeben – das liebe Tierchen will gepflegt werden. Das heißt nach jeder Reinigung fängt das Basteln an: Bürsten raus, Gewinde ab, Vorderrad ab, Filtertasche entleeren und Behälter auskippen. Das ganze geht noch am schnellsten mit einem -> STAUBSAUGER (welch Ironie). Ich hab nun bloß kinnlange Haare und der schafft es bei jedem Vorgang einen haargummiartigen Haarring um die Lager anzulegen den man dann rausfummeln muss. Keine Ahnung ob das besser wird wenn er regelmäßig säubert… wie gesagt ich hasse Hausarbeit evtl. ist meine Wohnung da auch nicht die sauberste gewesen (schäm).

    Ansonsten für mich ein absolutes Highlight der Kleine! Wer technische Dinge liebt und Hausarbeit hasst für den ist die Anschaffung ein Muss!

    Bewertung: 4 von 5

    7. März 2010, 02:44 Uhr

  4. Cplussie meint:

    Im Prinzip sind die Roombas eine geniale Erfindung – speziell wenn sie auch noch mit einer Dockingstation daherkommen, an der sie sich selbständig andocken, wenn der Akku zur Neige geht. Das, was die Artikelbeschreibung verspricht, können sie im Prinzip – auch wenn der Roboter auf Grund seiner runden Form nicht in alle Ecken kommt.

    Jedoch das große “ABER”: Der Roomba ist einfach nur eine Fehlkonstruktion. Die Räder enthalten ein kompliziertes Planetengetriebe, das nicht staubdicht gekapselt aber dafür staubempfindlich ist.

    In seinem Inneren befinden sich mehrere optische Sensoren, welche die Bewegung überwachen – auch diese sind nicht staubdicht gekapselt, aber sehr empfindlich gegenüber Staub.

    Das führt – zusammen mit einigen weiteren mechanischen Unzulänglichkeiten wie der internen Aufhängung der inneren Bürsten an einem Stück Schnur (!!!) – dazu, dass der Roomba bei nur durchschnittlicher Benutzung ziemlich bald kaputt geht. Das Internet ist im übrigen voll mit Fehlerbeschreibungen (“Circledance”) und ausführlichen aber ziemlich komplizierten Reparaturanleitungen. Ab einem gewissen Alter wird der Roomba also zur Dauerbaustelle für Bastler.

    Was man auch unbedingt wissen sollte: die Firma iRobot stellt nicht nur Haushaltsroboter her sondern ist ein US-Rüstungsunternehmen, das auch Kriegsroboter entwickelt.

    Ich persönlich habe nach dem großen Reinfall mit dem Roomba (der von Version zu Version auch immer teurer zu werden scheint) zum wesentlich preiswerteren CleanMate gewechselt, welcher deutlich cleverer konstruiert ist und inzwischen schon länger als der Roomba ohne Probleme funktioniert.

    Bewertung: 1 von 5

    7. März 2010, 04:29 Uhr

  5. Max Pain meint:

    Wenn man den kleinen Staubsaugerroboter das erste mal werkeln sieht, kommt er einem wie ein zu groß geratenes Pantoffeltierchen vor. Sein Vorgehen erscheint zufällig und unintelligent, aber irgendwie amüsant. Trotzdem ist die Reinigungsleistung erstaunlich und entspricht wohl dem heutigen Stand der Technik (evtl. ist der Neato Robotic Vacuum Cleaner genauso gut oder besser, aber dieser ist bisher (Januar 2010) noch nicht in Europa erhältlich).

    Nachfolgend meine Erfahrungen im Detail.

    1. Putzleistung

    Meines Erachtens kann man die Reinigungs-Effektivität mit einer Spülmaschine vergleichen. D.h. 70-90% wird sauber, bei hartnäckigen oder schwer zugänglichen Verschmutzungen muss man selbst Hand anlegen. Bei gewöhnlicher Verschmutzung/Verstaubung ist die Reinigungsqualität gut.

    Der Roomba ist besonders effektiv, wenn man ihn regelmäßig (täglich) putzen lässt, da er dann nicht überfordert wird und der Staubneubildung vorbeugt wird.

    Eine 3-Zimmer Wohnung mit 80 m² wird in ca. 1,5 Stunden durchgesaugt. Das entspricht ca. 20-30 Minuten pro Raum, je nach Komplexität(Stühle, verschiedene Teppiche, Ecken/Kanten etc.). Wenn man sich die Mühe macht Hindernisse wie Stühle, Hausschlappen etc. vorher aus dem Weg zu schaffen, reduziert sich die Zeit bzw. Roomba tut sich leichter den Schmutz zu beseitigen und es wird sauberer.

    Probleme gibt es mit kleinen, leichten Teppichen, da Roomba diese eher verschiebt, als über sie drüber zu fahren. Beim Überfahren der Rohre (ca. 1cm Durchmesser) meines Wäscheständers hat er sich etwas festgebissen, ist aber nach kurzer Zeit selbstständig frei gekommen. Teppichfransen, Kabel, Stehlampenfüße oder ähnliches überfährt der kleine Putzteufel hingegen ohne Probleme, sodass auch in diesen Bereichen gereinigt wird.

    Wenn Roomba fertig ist fährt er in die Ladestation zurück. Das Laden dauert dann 1-2 Stunden.

    2. Reinigung des Geräts & Handhabung

    Es wird empfohlen den Roomba nach jedem Reinigungsvorgang zu säubern. Die Säuberung teilt sich leider in mehrere Tätigkeiten auf. Gesamtdauer 2-8 Minuten.

    a) Das Entleeren des Staub/Schmutzbehälters. Beide sind in einer Baueinheit zusammengefaßt, die sich aus dm Heck des Roomba leicht herausnehmen lässt (auch während Roomba auf der Ladestation sitzt).

    Die Schmutzbehälter lassen sich einfach über dem Mülleimer ausleeren und dann (inkl. Filter) mit der Duschbrause reinigen. Dauer ca. 1-2 Minuten.

    b) Die zwei Bürsten muss man getrennt bzw. unabhängig von den Staubbehältern herausnehmen. Dazu muss man den Roomba von der Ladestation nehmen und auf den Rücken legen und den Schutzkäfig öffnen. Auch wenn die Reinigung der Bürsten dank des Reinigungswerkzeugs recht einfach und schnell geht, muss man um die Achsen aufgedrehte Haare/Fasern entfernen, dazu reicht das Reinigungswerkzeug nicht. Dauer 2-4 Minuten.

    c) Sensoren, Räder muss man nicht regelmäßig, aber sollte man auch von Zeit zu Zeit von Schmutz befreien.

    Das regelmäßige Entleeren der Schmutzbehälter und Reinigen der Komponenten, geht zwar recht problemlos, ist aber trotzdem etwas umständlich. Schöner wäre es wenn sich die Bürsten in der selben Baueinheit wie die Staubbehälter befinden würden, sodass man sie herausnehmen könnte ohne den Roomba vond er Ladestation zu nehmen und umzudrehen. Nöch schöner wäre es wenn sich das Gerät selbst reinigen würde (moderne Rasierapparate sind technisch schon so weit), solange es auf der Basisstation beim Laden befindet und man lediglich die Schmutzbehälter von Zeit zu Zeit leeren müsste.

    3. Bedienung

    Die Bedienung ist kinderleicht, das Handbuch und der Quickstart-Guide sind verständlich und ausführlich genug um alle Funktionen schnell bedienen zu lernen.

    Der einfache Clean-Betrieb, der Spot-Betrieb (reinigen einer lokal begrenzten Verschmutzung) und die Rückfahrt zur Basisstation zum Laden ist per einfachem Knopfdruck, entweder auf dem Roomba direkt oder per Fernbedienung, auszuführen. Die Programmierung (per Fernbedienung oder direkt) ist einfach und schnell erledigt. Man kann pro Tag nur eine Renigungsstartzeit einstellen.

    Die Reinigungsdauer kann nur durch unterbrechen des Clean-Modus beeinflusst werden, ansonsten putzt Roomba solange bis er meint, dass alles sauber ist.

    Die Steurerung per Fernbedienung funktioniert zwar problemlos, wäre allerdings einfacher, wenn die Fernbedienung einen kleinen Joystick anstatt der drei Richtungstasten besäße.

    Anhand der Virtual Wall kann man Räume ohne Tür vor Roomba verschließen. Die Lighthouses sollen Roomba den Weg zur Basisstation erleichtern. Allerdings habe ich diese noch nicht eingesetzt, da Roomba auch ohne sie nach hause auf die Ladestation findet (Habe die Basisstation unter einem Sideboard verborgen aufgestellt, dadurch kann es etwas dauern (max. 3 Minuten) bis Roomba den Weg zurück findet).

    4. Sonstiges

    a) Zubehör: Lade-/Basisstation, Ersatzbürsten, Ersatzfilter, Fernbedienung (Wireless Command Center), 3x Virtual Wall/Lighthouse, keine Batterien (4x Mignon für Fernbedienung, 2x Baby pro Lighthouse), Reinigungswerkzeug.

    - Geräusch: Leiser als ein normaler Boden-Staubsauger aber zu laut um nebenher zu telefonieren. Wenn Reinigungsvorgang beginnt, endet etc. gibt Roomba Hinweismelodien zum besten. Diese sind unnötig und unnötig laut.

    - Stromverbrauch: Bisher nicht gemessen/keine Erfahrungen

    - Akkulebensdauer: Bisher keine Erfahrungen. Allerdings wird im Handbuch darauf hingewiesen, dass die Akkus bei optimaler Pflege “hunderte Reinigungszyklen überdauern”. Hoffentlich ist das stark untertrieben und sie überdauern vielmehr “tausende Reinigungszyklen”, ansonsten müsste man evtl. schon im ersten Jahr für Ersatz sorgen.

    - Ladezeit: Normalerweise zwischen einer und zwei Stunden. Wenn eine seltene Wartungsladung durchgeführt wird, bis zu 16 Stunden.

    Pro

    - akzeptable Reinigungsleistung. Bei täglichem Einsatz bleibt Fußboden sauber.

    - einfache Installation (auch versteckt unter Möbeln wie Sofa möglich)

    - einfache Bedienung

    - beschädigt keine Möbel

    - kommt mit unterschiedlichsten Fußböden zurecht. Selbst Teppiche mit langen dünnen Fasern/Fäden (kein Flokati) sind kein Problem

    - Gerätereinigung schnell und einfach möglich

    Contra

    - bürstet relativ viel Fasern aus Teppich und verliert diese Büschel manchmal wieder an Teppichkanten

    - durch das unkoordinierte Vorgehen relativ lange Reinigungszeit

    - Herausnehmen der Bürsten zum Entfusseln ist aufwändig

    - Reinigung des Geräts (Staubbehälter und Bürsten) unnötig umständlich

    - Schmutzbehälter zu klein

    - Fernbedienung zu groß und unergonomisch, fehlender Joystick für einfacheres Steuern

    - relativ laut

    - kleine, leichte Teppiche werden verschoben

    - bauform- und größenbedingt geringe/keine Reinigung in schmalen Stellen/Ecken und unter Gegenständen mit geringem Abstand vom Boden

    - hoher Preis

    Fazit:

    Sowenig wie ich ohne Spülmaschine leben möchte, sowenig will ich auf Roomba verzichten.

    Auch wenn es noch viel zu Verbessern gibt, die Reinigungsleistung ist doch schon ziemlich gut, die Wartung einfach und schnell erledigt und das Betriebsgeräusch allemal erträglicher als ein herkömmlicher Staubsauger. Für mich überwiegen die Vorteile deutlich. Der Roomba 581 ist ein gutes, nützliches Gerät, gerade auch durch die Möglichkeit Reinigungsvorgänge zu programmieren.

    Er nimmt einem die unangenehme Arbeit der Grundreinigung ab und verlangt dafür ein wenig Pflege. Das ist ein fairer Deal.

    Ich würde ihn wieder kaufen!

    Wer noch eine Entscheidungshilfe braucht, findet auf folgender Website hilfreiche Infos und Tests:

    http://saugrobot.de

    Bewertung: 4 von 5

    7. März 2010, 06:39 Uhr